17.09.2026: Berchtesgaden. Fast 700 Radfahrerinnen und Radfahrer, rund 8.900 Höhenmeter und am Ende eine Rekordspende: Beim diesjährigen Roßfeld-Everesting kamen rund 31.500 Euro für die Bergwachten und die Kinderkrebshilfe zusammen. Bei einer Spendenübergabe im Hotel Kempinski in Berchtesgaden wurde das Geld nun an die unterstützten Organisationen überreicht.
Die fünfte Auflage des Benefiz-Events am 13. Juni hatte erneut zahlreiche Radsportler aus der Region und darüber hinaus an das Roßfeld gelockt. Dabei zählt nicht die schnellste Zeit, sondern der gemeinsame Einsatz für den guten Zweck. Die Teilnehmer konnten die Roßfeld-Südauffahrt einmal oder mehrfach oder insgesamt 16-mal bewältigen und damit die für ein vollständiges Everesting nötigen rund 8 900 Höhenmeter sammeln.
Trotz zunächst widriger Wetterbedingungen waren rund 700 Teilnehmer über den Tag verteilt unterwegs. 30 Frauen und Männer bewältigten schließlich die komplette Distanz. Wer das Everesting vollständig absolvierte, kam auf etwa 210 Kilometer und rund 8 900 Höhenmeter. Neben Rennradfahrern beteiligten sich auch Mountainbiker und E-Biker an der Aktion.
Bei der Spendenübergabe gingen 7.500 Euro an die Bergwacht Ramsau und 1.000 Euro an die Bergwacht Berchtesgaden. Die Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land und Traunstein erhielt 22.985,48 Euro. Darin enthalten ist eine Unterstützung von 5.000 Euro durch das Hotel Kempinski. Insgesamt wurde damit das Spendenergebnis des Vorjahres um nahezu 30 Prozent übertroffen.
Initiator Martin Nock bedankte sich bei den Teilnehmern, Helfern und Unterstützern, die das Event möglich gemacht hatten. Viele Ehrenamtliche waren während des Tages im Einsatz, sorgten für Verpflegung und Unterstützung an der Strecke oder begleiteten die Veranstaltung im Hintergrund.
Die Idee für das Roßfeld-Everesting entstand aus einem persönlichen Anlass. Nachdem ein Kind im Freundeskreis von Martin Nock an Krebs erkrankt war, wollte er sportliches Engagement mit konkreter Hilfe verbinden. 2021 fand das Everesting erstmals am Roßfeld statt. Seitdem ist aus der kleinen Initiative eine große Benefizveranstaltung geworden.
Was die Teilnehmer dabei verbindet, ist weniger der sportliche Ehrgeiz als der Gedanke, gemeinsam etwas zu bewegen. Oder, wie es die Organisatoren nennen: Radfahren mit Herz.


